Wer kennt es nicht? Der Abend endet feucht-fröhlich, der Morgen danach beginnt mit einem brummenden Schädel. Schaffst du es knapp, dich vom Sofa ins Bad zu schleppen, hast du auf eines sicher keine Lust: Ewig vor dem Spiegel zu stehen und dich zu stylen. Kannst du dir auch sparen! Geht es nach Prada, Saint Laurent oder Gestuz, liegt verkatert auszusehen total im Trend. Bester Beweis: das angesagte Hangover Hair.
Hangover Hair, zu Deutsch "Kater-Haar", sieht aus, als wärst du nach einer wilden Party-Nacht aufgestanden und hättest auf das Kämmen und Frisieren verzichtet. Die Haare sind sanft gewellt, zerzaust oder sogar verknotet und werden offen oder locker zusammengebunden getragen.
Der Undone-Look wirkt unangestrengt, wild und frei und richtet sich klar gegen die Clean-Girl-Ästhetik. Statt glatt und glänzend heißt es hier: Textur, Volumen und ein Hauch von Chaos.
Diejenigen, die von Natur aus leicht gewelltes Haar haben, wachen mit etwas Glück schon mit Hangover Hair auf. Alle anderen helfen mit Texturspray, Trockenshampoo und Co. nach. Wie die Trendfrisur mit wenigen Handgriffen gelingt, erfährst du im Folgenden.
Beim Hangover Hair geht es darum, das Haar möglichst so sein zu lassen, wie es ist. Anstatt es nach dem Waschen zu föhnen, lässt du es lufttrocknen und verleihst ihm mit einem Salzwasserspray oder einer Lockencreme die nötige Struktur. Sobald es trocken ist, schüttelst du es mit den Fingern auf, bürstest es aber nicht. Je unordentlicher, desto besser!
Shopping-Tipp: Für einen coolen Undone-Look empfehlen wir das "Salty Not Sorry"-Spray von Bed Head by TIGI (erhältlich bei Amazon).
Ist das Haar nicht frisch gewaschen, flechtest du es abends vor dem Schlafengehen zu einem Zopf und freust dich am nächsten Morgen über lässige Wellen. Auch hier gilt: Nicht kämmen, sondern nur zurechtzupfen.
Etwas Trockenshampoo oder Volumenpuder verleihen der Frisur Fülle und sorgen für den typischen "Second-Day-Hair"-Look.
Wer mag, unterstreicht den "Ich-bin-so-aufgewacht"-Effekt mit ein oder zwei ins Gesicht fallenden Strähnen. Du kannst das Haar auch zu einem lockeren Pferdeschwanz oder Bun zusammenbinden. Solange die Frisur nicht zu gestylt erscheint, ist erlaubt, was gefällt!