Liebe & Beziehung

Psychologie: 8 knallharte Wahrheiten, die du nach einer Trennung hören solltest

Zeichnung einer Frau, die einen Verband über großes gebrochenes Herz auf rosa Hintergrund legt | © Getty Images/Malte Mueller
Liebeskummer: Diese unbequemen Wahrheiten lassen dich schneller loslassen
© Getty Images/Malte Mueller

Eine Trennung fühlt sich oft an wie das Ende der Welt – aber das ist sie nicht. Harte Fakten, klare Worte und ein kleiner Reality-Check helfen dir, schneller über den Schmerz hinwegzukommen. Hier sind die Wahrheiten, die du hören musst, auch wenn sie wehtun.

Schmerz lass nach

Wenn du gerade eine Trennung durchmachst, dann weißt du, wie tief der Schmerz geht. Egal, ob du verlassen wurdest oder selbst den Schlussstrich gezogen hast – es tut weh, es fühlt sich an, als würde ein Teil von dir fehlen, und manchmal fragt man sich, ob man jemals wieder glücklich sein kann.

Aber bevor du in Selbstmitleid versinkst oder deinem bzw. deiner Ex hinterherläufst, gibt es Dinge, die du zwar in diesem Moment lieber nicht hören möchtest, die aber genau das sind, was du jetzt brauchst, um den Liebeskummer zu überwinden und die Trennung schneller zu verarbeiten.

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Trennungsschmerz: Diese Fakten tun weh, aber bringen dich voran

1. Es ist vorbei – wirklich!

Oft ertappen wir uns bei dem Gedanken: "Vielleicht kommen wir ja doch wieder zusammen?" Dabei ist es unglaublich wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, dass es ein Zurück meistens nicht gibt und wenn doch, dann selten so, wie du es dir erhoffst. 

2. Du wirst nicht auf all deine Fragen eine Antwort bekommen

Es tut weh, das zu hören, aber du bekommst nicht immer Antworten auf all die Fragen, die dir nach der Trennung durch den Kopf gehen. Jedes Mal, wenn du nach einer Erklärung suchst, drückst du die Pausetaste fürs Weitermachen und verzögerst deine Heilung.

Du brauchst keine Antworten, um weiterzumachen. Den wahren Abschluss findest du nicht in den Worten der anderen Person, sondern in dir selbst. 

3. Es wird wehtun – aber du wirst es überleben

Gerade fühlt es sich an, als würde dir jemand das Herz aus der Brust reißen. Die Tage ziehen sich endlos und du kannst dir nicht vorstellen, dass es jemals besser wird. Wird es aber.

Deine Gefühle sind momentan im Ausnahmezustand, aber das bedeutet nicht, dass es so bleibt. Mit jedem Monat wird es leichter. Irgendwann wirst du aufwachen und merken, dass es nicht mehr so weh tut.

4. Social Media ist dein Feind

Stalken auf Instagram, alte Chats durchlesen, "zufällig" online zur gleichen Zeit – all das hilft dir nicht, sondern zieht dich nur zurück. Social Media kann dazu führen, dass du dich in Erinnerungen und falschen Hoffnungen verlierst. Entfolgen, blockieren, stummschalten – tue, was immer nötig ist, um dich nicht selbst emotional zu quälen.

5. Ablenkung ist okay – aber nur bis zu einem gewissen Punkt

Ablenkung kann helfen, den Kopf freizubekommen und den Schmerz ein wenig zu lindern. Aber du kannst den Schmerz nicht dauerhaft ignorieren. Irgendwann musst du dich deinen Gefühlen stellen, um wirklich zu heilen. 

6. Liebe macht blind - jetzt siehst du klarer

Während der Beziehung hast du wahrscheinlich vieles ausgeblendet. Rückblickend erkennst du, was wirklich nicht funktioniert hat. Du begreifst langsam, dass eure Beziehung nicht so makellos war, wie du dachtest – und dass du jemanden verdienst, der dich wirklich glücklich macht.

7. Selbstzweifel sind normal, aber nicht gerechtfertigt

Es ist so wichtig zu verstehen, dass du nicht weniger wert bist, nur weil diese Beziehung nicht funktioniert hat. Dein Selbstwert ist nicht an den Status einer Beziehung gebunden, sondern an dem, wer du bist. Die Trennung ist nicht das Ende deiner Möglichkeiten, sondern der Beginn eines neuen Kapitels. 

8. Irgendwann wirst du darüber lachen

Irgendwann, wenn der Schmerz sich gelegt hat und du heilen konntest, wirst du auf diese Zeit zurückblicken und denken: "Warum habe ich so ein Drama daraus gemacht?"

Es wird eine Zeit kommen, in der du die ganze Situation mit einem Lächeln betrachtest und begreifst, wie viel du über dich selbst gelernt hast und wie du stärker geworden bist. 

 

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