Maximale Erholung

Laut Experte: Wenn du diese 3 Dinge tust, wird deine Mittagspause besonders erholsam

Frau mit Locken sitzt am Schreibtisch und macht eine Pause | © GettyImages/	zeljkosantrac/Canva
Mit diesen Tricks holst du das Maximale aus deiner Mittagspause raus
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Pausen sind wichtig – das weißt du sicher. Doch wusstest du, dass nicht jede Mittagspause automatisch erholsam ist? Schnell am Schreibtisch die Nudeln herunterschlingen und direkt weiterarbeiten? Das zählt leider nicht als echte Auszeit für deinen Kopf.

Entscheidend ist, wie du deine Pause gestaltest – und auch wie lange. Beides hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie erfrischt und energiegeladen du danach wieder loslegen kannst. 

Du willst wirklich abschalten und mit neuer Power aus deiner Pause zurückkehren? Dann halte dich an diese drei einfachen Regeln!

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Mental Health: Warum sind Pausen wichtig?

Seit das Homeoffice für viele von uns zur neuen Normalität geworden ist, verschwimmen die Grenzen zwischen Job und Freizeit mehr denn je. Die Mittagspause wird oft nebenbei erledigt, verschoben – oder gleich ganz weggelassen.

Das ist fatal, vor allem für deine mentale Gesundheit. Denn ohne bewusste Pausen sinkt nicht nur deine Konzentration, sondern auch deine Leistungsfähigkeit – und Fehler schleichen sich schneller ein.

Gönn deiner Pause also den Stellenwert, den sie verdient. Wie du das Beste aus deiner Auszeit machst, erfährst du hier:

Psychologie: So wird deine Mittagspause effektiver

1. Gegenteils-Regel

In seinem 6-Minuten-Podcast teilt Dominik Spenst, Autor und Experte für Journaling und Persönlichkeitsentwicklung, wöchentlich praktische und wissenschaftlich fundierte Tipps für den Alltag. Ich bin ein großer Fan des Podcasts und nehme jedes Mal sehr viel für mich mit. 

In einer aktuellen Folge verrät der Autor der 6-Minuten-Tagebücher, wie wir unsere Pause besonders erholsam gestalten können. Damit eine Pause besonders guttut, sollte man die Gegenteils-Regel befolgen.

Konkret sieht das so aus:

  • Du arbeitest im Homeoffice?
    ⇒ Verbringe deine Mittagspause draußen und gehe ein bisschen unter Leute. 

  • Du arbeitest im Büro und hattest viele Meetings?
    ⇒ Dann ziehe dich ein wenig zurück und gönn dir etwas Ruhe. 

  • Du bist die ganze Zeit vor einem Bildschirm?
    ⇒ Gehe nach draußen, schau in die Ferne und gucke nicht aufs Smartphone. 

Es geht darum, eine "mentale Distanz" zur vorherigen Situation herzustellen, erklärt der Experte. Auf diese Weise können wir wirklich abschalten und neue Kraft tanken. 

2. Mehrere kurze Pausen statt eine lange

Wusstest du, dass mehrere kurze Pausen nachweislich mehr Erholung bringen als eine lange Pause? Auch die Länge der Pause ist oft nicht so entscheidend, wie vermutet. Bereits 10 Minuten reichen aus, um wieder gestärkt und konzentrierter weiterzuarbeiten.

Die meiste Erholung passiert nämlich bereits in den ersten Minuten einer Pause, wie Dominik Spenst erklärt und sich dabei auf eine Meta-Studie bezieht. 

Versuche daher - wenn es dein Arbeitsalltag irgendwie möglich macht - mehrere kurze Pausen zu machen anstatt eine sehr lange. 

3. Frische Luft und Bewegung

Schon 10-15 Minuten Spaziergang im Grünen bewirken wahre Wunder! Tageslicht, Bewegung und Natur senken nachweislich den Stresslevel und helfen, den Kopf freizubekommen.

Wenn du die Möglichkeit hast, baue in deine Mittagspause immer einen kleinen Spaziergang ein. Falls deine Zeit das nicht zulässt, gehe zumindest für ein paar Minuten an die frische Luft und mache ein paar tiefe Atemzüge. Das beruhigt dein Nervensystem und bringt dein Stresslevel ebenfalls runter. 

Psychologie
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