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Psychologie: 4 Dinge, die du niemals tun solltest, wenn du einen schlechten Tag hast

Frau mit vielen Sommersprossen liegt im Bett und scrollt durch ihr Handy | © GettyImages/isabelladias
Du hast einen schlechten Tag? Dann vermeide lieber diese Dinge!
© GettyImages/isabelladias

Wir alle haben sie – diese Tage, an denen einfach nichts läuft. Der Kaffee wird verschüttet, die To-do-Liste wächst und der innere Kritiker ist noch lauter als sonst. 

Gerade an solchen Tagen ist es wichtig, dass man gut zu sich selbst ist und nichts tut, was die Laune noch zusätzlich verschlimmert. Welche vier Dinge du unbedingt vermeiden solltest, wenn du einen miesen Tag hast, liest du hier. 

Schlechter Tag? Dann vermeide lieber diese Dinge

1. Social Media checken

Instagram, TikTok & Co sind an schlechten Tagen pures Gift für deine Seele. Du scrollst durch deinen Feed und hast das Gefühl, alle anderen haben ihr Leben im Griff – nur du nicht. Anstatt dich besser zu fühlen, wird deine Laune nur noch mieser, weil du dich mit anderen vergleichst

2. Alles infrage stellen

Wenn ein Tag mies läuft, verfällt unser Gehirn gerne mal ins Katastrophendenken. Plötzlich zweifeln wir nicht nur an diesem einen Tag, sondern gleich an unserem Job, unserer Beziehung oder an uns selbst. In der Psychologie wird das als kognitive Verzerrung bezeichnet - wir sehen nur noch schwarz-weiß. 

Denk immer daran: Bad Days sind immer nur Momentaufnahmen und spiegeln nicht dein ganzes Leben wider. Frage dich am besten ganz bewusst: "Würde ich das auch denken, wenn ich einen guten Tag hätte?" Oft relativiert das schon viel.

3. Deine Gefühle ignorieren

Bei schlechter Laune tendieren viele Menschen dazu, ihre Emotionen einfach "wegzudrücken", indem sie sich ablenken - sei es durch einen Serienmarathon oder exzessives Arbeiten. Und ganz ehrlich: Das ist vollkommen okay. Schließlich wissen wir alle, dass es manchmal nur eine Folge "Friends" braucht und die Welt ist wieder in Ordnung. 

Zu oft solltest du das jedoch nicht machen. Das Problem: Unverarbeitete Gefühle bleiben unter der Oberfläche und kommen oft noch stärker zurück.

4. Wichtige Entscheidungen treffen

Ein schlechter Tag ist kein guter Zeitpunkt, um impulsiv die Kündigung zu tippen oder dem*der Partner*in ein Ultimatum zu stellen. Deine Gefühle sind verzerrt und du kannst nicht klar denken - keine gute Ausgangslage, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Schlaf am besten eine Nacht drüber, bevor du voreilig deine Lebensumstände veränderst. 

Psychologie: Tipps für schlechte Tage

  • Vermeide Social Media oder lege dein Smartphone ganz weg. Ein paar Stunden offline zu bleiben, kann bereits Wunder bewirken.

  • Sei nicht hart zu dir selbst, wenn Dinge schieflaufen. Schlechte Tage sind ganz normal und gehören zum Leben dazu. 

  • Erlaube dir bewusst, dich schlecht zu fühlen. Schreib auf, was dich nervt oder frustriert. 

  • Wenn du aus deinem Tief nicht von selbst wieder herauskommst, bitte deine Freunde oder Familie um Unterstützung. 

 

Noch mehr Tipps bekommst du im Video:

Schluss mit mieser Laune: 5 einfache Tricks, die sofort helfen!

 

⇒ Wenn es dir schlecht geht und du Hilfe benötigst, kannst du auch die Telefonseelsorge kontaktieren:

Per Telefon 0800 / 111 0 111, 0800 / 111 0 222 oder 116 123
per Mail und Chat unter online.telefonseelsorge.de

Auf der Suche nach einem Therapieplatz findest du unter der Telefonnummer 116 117 Hilfe und eine Terminvermittlung. 

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