Klar, Rom hat das Kolosseum, aber Neapel hat die Pizza erfunden. Paris mag den Eiffelturm haben, aber Marseille hat umwerfend leckere Konditoreien. In Athen steht die Akropolis, aber auf Kreta die gemütlichsten Tavernen. Und während die meisten wahrscheinlich schon Madrid, Barcelona und Mallorca besucht haben, sollten echte Tapas Fans unbedingt nach Sevilla. Wir haben den ultimativen Städte-Guide für echte Foodies zusammengestellt!
Die pulsierende Hafenstadt Marseille ist eine der aufregendsten kulinarischen Destinationen Frankreichs. Eine neue Generation junger und kreativer Köch*innen prägt die kulinarische Kultur der Stadt mit zeitgemäßen Lokalen, die sich zwischen die traditionellen Restaurants und Bars der der Stadt mischen.
Bei einem Besuch in Marseille unbedingt probieren:
Navettes - ein schiffsförmiges, nach Orangenblüten duftendes Gebäck
Pastis - ein Aperitif mit Anisgeschmack
Bouillabaisse - die klassische Fischsuppe, die hier erfunden worden sein soll
In Neapel dreht sich alles um Pizza, getrocknete Pasta, würzige rote Tomatensoße, Meeresfrüchte und frittierte Kürbisblüten. Die kulinarische Hauptstadt Süditaliens bietet einen verführerischen Mix aus Fischgerichten und Meeresfrüchten mit traditionellem Essen aus dem Landesinneren Kampaniens. Außerdem kann man hier jene Pizzeria besuchen, in welcher die Pizza Margherita wie wir sie heute kennen und lieben erfunden worden sein soll.
Was man in Neapel essen sollte:
Pizza - am besten in alten traditionellen Lokalen
Sfogliatelle Riccia - ein muschelförmiges Gebäck mit einer Ricotta-Käse-Füllung und kandierten Früchten, Schokoladenstückchen oder Mandeln
Cuoppo - eine mit Reisbällchen, Bratkartoffeln, frittiertem Tintenfisch, frittiertem Mozzarella oder Gemüse gefüllte Papiertüte von Straßenverkäufern
Tapas sind heute zweifellos das internationalste Element der spanischen Küche. Aber wo haben sie ihren Ursprung? Es gibt viele verschiedene Erklärungen für die Entstehung von Tapas. Die meisten Berichte behaupten, dass der Ursprung der Tapas in Andalusien liegt, in Sevilla. Während man hier durch die schmalen Gassen schlendert kann man sich wunderbar von Tapas-Bar zu Tapas-Bar treiben lassen.
Was bestellt man in Sevilla:
Secreto ibérico - ein besonders zarteste Stück Schweinefleisch ist auch in anderen Teilen Spaniens verbreitet, aber in Andalusien ein echtes Traditionsgericht
Espinacas con garbanzos - perfekte vegetarische Tapas aus Spinat und Kichererbsen
Serranito - das typische Sandwich der Stadt mit Serrano Schinken
Torrijas - quasi die spanischen Variante von French Toast
Die kretische Küche ist bekannt für ihre köstlichen Rezepte und lokalen Zutaten. Die Gerichte zeichnen sich besonders durch Letzteres aus, durch die auf der Insel erzeugten lokalen Produkte. Wilde Bergkräuter und Gemüse, Zwiebeln, einzigartige Käsesorten, frischer Fisch, das berühmte kretische Öl und Raki, ein erfrischender Traubenschnaps prägen das Menü der Insel.
Die bekanntesten kretischen Gerichte:
Dakos - griechisches Mezze, das an Bruschetta erinnert
Kaltsounia - Kretischer Käsekuchen
Kochlioi - Schnecken mit Mehl und heißem Olivenöl in einer Pfanne fritiert
Tsigariasto - typischer Ziegeneintopf
Kopenhagen ist eine Stadt voller Feinschmecker-Hotspots. Kaffee und Gebäck werden hier jeden Tag mit Hingabe gegessen. In den verwinkelten Kopfsteinpflasterstraßen findet man viele stilvolle Cafés und Restaurants. Wer nach Kopenhagen kommt, sollte Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, die New Nordic Cuisine zu probieren. Die 2004 von einer Gruppe von Köchen ins Leben gerufene Bewegung setzt auf frische lokale und saisonale Produkte.
Das beste aus der Küche Kopenhagens:
rød pølse - rote Wurst, die in einem frischen Brötchen mit Ketchup und Senf serviert wird
Smørrebrød - Dänemarks bekanntestes Gericht und lokale Delikatesse, ein offenes Sandwich aus einer Scheibe Roggenbrot, die mit Fisch oder Fleisch, Gemüse und Aufstrichen belegt wird
Frikadeller - dänische Fleischbällchen