Nicht nur die Französinnen sind bekannt für ihr Modebewusstsein. Auch von unseren Nachbarinnen im Norden können wir einiges lernen! Was die skandinavische Mode ausmacht und wie der Scandi-Style gelingt.
Die Basis der skandinavischen Garderobe bilden zeitlose Basics wie weiße T-Shirts, Oversize-Blazer oder gutsitzende Jeans. Sie funktionieren im Büro ebenso wie in der Freizeit. Damit sie möglichst vielseitig einsetzbar sind, empfehlen sich neutrale Farbtöne.
Im Gegensatz zu seinen skandinavischen Nachbarn setzt Dänemark aber auch gerne Farbakzente. Ob Gute-Laune-Outfits à la Jeanette Madsen und Thora Valdimars der Grund dafür sind, dass das Land laut dem "World Happiness Report" zu den glücklichsten der Welt zählt?
Keine Kompromisse machen die Skandinavierinnen in Sachen Qualität. Ziel ist es, Kleidung und Accessoires zu kaufen, die mehr als eine Saison überdauern. Heißt: Bei langlebigen Materialien wie warmem Kaschmir oder robustem Leder nicht sparen.
Wem das nötige Kleingeld fehlt, der schaut sich in Secondhand-Läden oder auf Flohmärkten um. Viele haben so begehrte Einzelstücke und modische Begleiter fürs Leben gefunden. Individuell und nachhaltig zugleich!
Bei Neukäufen achten die umweltbewussten Skandinavierinnen darauf, lokal ansässige Marken zu unterstützen. Das spart Transportwege und garantiert, dass die Kleidung den Ansprüchen im hohen Norden gerecht wird. Sie sollte einer Fahrradtour ebenso standhalten wie einem spontanen Regenguss. Dass Funktionalität und Eleganz kein Widerspruch sein müssen, zeigt Model Amalie Moosgaard in einer Kombination aus Rollkragenpullover, Jeans und Flip-Flops.